{"id":10145,"date":"2025-10-28T11:02:50","date_gmt":"2025-10-28T10:02:50","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturkirche2025.de\/?post_type=mi-dates-events&#038;p=10145"},"modified":"2026-05-08T18:38:44","modified_gmt":"2026-05-08T16:38:44","slug":"verdraengung-enteignung-neuanfang","status":"expired","type":"mi-dates-events","link":"https:\/\/kulturkirche2025.de\/cs\/veranstaltungen\/verdraengung-enteignung-neuanfang\/","title":{"rendered":"Verdr\u00e4ngung Enteignung Neuanfang &#8211; Vernissage"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Verdr\u00e4ngung, Enteignung, Neuanfang &#8211; Familienunternehmen in Ostdeutschland von 1945 bis heute<\/h4>\n\n\n\n<p>Ausstellung vom 3. Dezember 2025 bis 10. Januar 2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6ffnungszeiten<\/strong><br>Montag: 09-16:00 Uhr<br>Dienstag: 09-18:00 Uhr<br>Mittwoch: geschlossen<br>Donnerstag: 09-16:00 Uhr<br>Freitag: 09-17:00 Uhr<br>Samstag und Sonntag 11- 16:00 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p>Alte Lackiererei des Garagen-Campus,<br>Zwickauer Str. 164, 09116 Chemnitz<\/p>\n\n\n\n<p>Verkehrsanbindung: Stra\u00dfenbahnlinie 1<br>vom Haupbahnhof Richtung Sch\u00f6nau<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vernissage am 3. Dezember um 18 Uhr<\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Begr\u00fc\u00dfung<\/h5>\n\n\n\n<p>Pfarrer Holger Bartsch,<br>Arbeitsstelle Kulturhauptstadt beim Ev.-Luth. Kirchenbezirk Chemnitz<br>Gru\u00dfworte<\/p>\n\n\n\n<p>Ralph Burghart, Finanzb\u00fcrgermeister Chemnitz<br>Dr. Sebastian Liebold, IHK Chemnitz<br>Dr. Sebastian Benz, Leiter Wissenschaft und Programme<br>Stiftung Familienunternehmen<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Gespr\u00e4chsrunde<\/h5>\n\n\n\n<p>\u00bbFamilienunternehmen in Ostdeutschland. Von Um- und Aufbr\u00fcchen seit 1945\u00ab<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Musikalische Begleitung:<\/h5>\n\n\n\n<p>Marius Marx, Violine und Carsten Klobe, Klavier<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Anschlie\u00dfend Empfang<br>und Rundgang durch die Ausstellung<\/h5>\n\n\n\n<p>Eine Anmeldung per Mail wird erbeten an holger.bartsch@evlks.de<\/p>\n\n\n\n<p>Was es f\u00fcr eine Volkswirtschaft bedeutet, wenn die \u00fcber Generationen gewachsene Landschaft an Familienunternehmen<br>zerst\u00f6rt wird, l\u00e4sst sich am Beispiel der DDR lernen: Angefangen mit der von der SED-F\u00fchrung initiierten Diskriminierung<br>des Privateigentums, der strafrechtlichen Verfolgung von Unternehmern und schlie\u00dflich der vollst\u00e4ndigen Verstaatlichung industrieller Familienunternehmen im Jahr 1972 wurde ein nachhaltiger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Schaden angerichtet.<br>Erst nach der friedlichen Revolution der Ostdeutschen vom Herbst 1989 und der Wiederherstellung der Deutschen Einheit im Oktober 1990 konnte mit dem Neuaufbau des Mittelstands in den ostdeutschen Bundesl\u00e4ndern begonnen werden. Seit dem Mauerfall wurde eine beachtliche Aufbauarbeit geleistet, die zu einer partiellen Reindustrialisierung gef\u00fchrt hat. Entscheidenden Anteil daran haben Familienunternehmen, die inzwischen 92 Prozent aller in den ostdeutschen Bundesl\u00e4ndern ans\u00e4ssigen Firmen ausmachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den roten Faden der Ausstellung bilden Portr\u00e4ts von Familienunternehmen. Exponate und Medienstationen zeigen die<br>Geschichte vieler Firmen zwischen Hoffnung und R\u00fcckschl\u00e4gen und legen Zeugnis von ihrem Beharrungsverm\u00f6gen ab.<br>Anhand von Produkten, Dokumenten, Presseartikeln und in Interviews wird die T\u00e4tigkeit der Unternehmen seit 1945 beleuchtet. Wissenschaftlich verantwortlich f\u00fcr die Ausstellungsinhalte ist der Berliner Wirtschaftshistoriker Dr. Rainer Karlsch.<br>Zus\u00e4tzliche Inhalte mit Bezug zu Chemnitz erg\u00e4nzen die Wanderausstellung der Stiftung Familienunternehmen. Sie vermitteln einen Bezug zu konkreten Erfahrungen in Chemnitz und zu Unternehmerpers\u00f6nlichkeiten vor Ort. Es werden Dokumente zur Kampagne von 1972 aus dem Stasiunterlagenarchiv vorgestellt und eingeordnet. Die ideologischen Hintergr\u00fcnde von staatlicher Willk\u00fcr bis hin zur Enteignung werden sichtbar.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorschau Begleitprogramm<\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Unternehmerstammtisch<\/h5>\n\n\n\n<p>Di 9. Dezember 2025 um 19 Uhr Anmeldung unter holger.bartsch@evlks.de<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Vortrag und Diskussion<\/h5>\n\n\n\n<p>Do 8. Januar 2026 um 19 Uhr<br><strong>Rolle und Bedeutung des unternehmerischen Mittelstandes f\u00fcr eine Gesellschaft &#8211; warum die Stasi<br>eine b\u00fcrgerliche Mittelschicht eliminieren wollte.<\/strong><br>Pfarrer Holger Bartsch, Arbeitsstelle Kulturhauptstadt beim Ev. &#8211; Luth. Kirchenbezirk Chemnitz<br>Gespr\u00e4chspartner:<br>Dr. Rainer Karlsch, Wirtschaftshistoriker, Autor des Buches: Familienunternehmen in<br>Ostdeutschland. Niedergang und Neuanfang von 1945 bis heute, Mitteldeutscher Verlag 2023<br>Dr. Sebastian Liebold, IHK Chemnitz<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Initiative des Verbundes Kulturkirche 2025. Wir werden unterst\u00fctzt von der S\u00e4chsischen Landesbeauftragten zur<br>Aufarbeitung SED Diktatur und der Arbeitsstelle Kulturhauptstadt beim Kirchenbezirk Chemnitz.<\/p>\n\n\n\n<p><sub>Bildnachweis: \u00a9Archiv Alfred Weigel Federnfabrik GmbH &amp; CO. KG; Engel erh\u00e4lt seine elf Punkte \u00a9 Wendt &amp; K\u00fchn KG; \u00a9KATHI Rainer Thiele GmbH<\/sub><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verdr\u00e4ngung, Enteignung, Neuanfang &#8211; Familienunternehmen in Ostdeutschland von 1945 bis heute Ausstellung vom 3. Dezember 2025 bis 10. 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