Die „Interventionen zur Passion“ werden auch 2025 wieder den Blick auf die Altäre ausgewählter Kirchen verhüllen, um eine neue Besinnung auf Jesu Weg am Kreuz und veränderte Perspektiven auf die Kirchengebäude zu bieten.
Andacht und Vernissage: 05.03.2025, 19.30 Uhr
Dom St. Marien Freiberg (Untermarkt 1, 09599 Freiberg)
Besichtigung:
Montag – Samstag: 11:00 – 16:00 Uhr
Sonntag/kirchliche Feiertage: 11:30 – 16:00 Uhr
Michael Morgner wurde 1942 in Chemnitz geboren. Er studierte von 1961 bis 1966 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Als Mitbegründer der Künstlergruppe „Clara Mosch“ (1977–1982) setzte er sich für künstlerische Freiheit in der DDR ein. Seine Werke, oft großformatig und in Mischtechnik auf Papier, thematisieren existenzielle Fragen wie Krieg, Verlust und persönliche Freiheit. In Dom St. Marien wird der Altar mit dem dritten Fastentuch unter dem Thema „Ecce homo“ verhüllt:
Der lateinische Ausdruck „Ecce Homo“ bedeutet „Siehe, der Mensch“ – der Ausruf im Johannesevangelium könnte das Lebensmotto für die Kunst Michael Morgners sein. Der gebeugte, geschundene, schutzsuchende, der aufrechte, stolze, selbstbewusste und der aufsteigende, über sich hinauswachsende Mensch – dafür hat der 1942 in Chemnitz geborene Michael Morgner markante, abstrahierte Formen gefunden, die in vielen seiner Werke auftauchen. Auch in dem Fastentuch, das in der Passionszeit 2025 den Altar des Freiberger Doms St. Marien verhüllt.
gefördert vom Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e. V. München
Ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.“